11. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011
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SV Rot-Weiß Gülitz (N) - SV 90 Fehrbellin (N) 2:1 (0:1)
SV Rot-Weiß Gülitz: Mario Bock, Torben Wiede, Tony Hoppe, Andreas Hoppe (34. Martin Rogge), Stephen Wiede, Nico Krüger, Martin Dolling, Patrick Gruel, Marcel Teske, Marvin Guthke (81. Dennis Meier), Andy Wolgast Tore: 0:1 (3.); 1:1 Patrick Gruel (61.); 2:1 Andy Wolgast (Foulelfmeter, 78.) Schiedsrichter: Chris Krassowski (Meyenburg) Besondere Vorkommnisse: Spiel fand in Putlitz statt
Wolgast erlöst Gülitz Am 11. Spieltag empfingen die Fügner-Schützlinge im direkten Kellerduell Fehrbellin. Aufgrund der starken Regenfälle war die Begegnung kurzfristig nach Putlitz verlegt worden, so dass beide Mannschaften ein Auswärtsspiel zu bestreiten hatten. Beiden Teams war die derzeitige Tabellensituation von Beginn anzumerken. Zwar spielten sie nach vorne aber im Abschluss wurden so einige Defizite sichtbar. Nach dem Guthke infolge einer Ecke den Ball knapp neben das Tor setzte, lag das Spielgerät in der 3. Minute bereits im Tor von Mario Bock. Nach mehreren ungenutzten Klärungsversuchen rutschte zu allem Überfluss auch noch T. Wiede aus und berührte den Ball so unglücklich, dass dieser genau in den Lauf des Stürmers der Gäste gelang. Dieser hatte dann keine Mühe mehr aus kürzester Entfernung ins leere Tor zu treffen. Von diesem Nackenschlag erholten sich die Gülitzer aber mit fortlaufender Spieldauer immer besser. Während Fehrbellin nur noch einmal wirklich gefährlich vor das Tor von Bock kam, erspielten sich die Prignitzer vor allem ab der 30. Minute mehrere hundertprozentige Chancen. Leider vergaben Teske, Rogge sowie auch Wolgast wie schon in den Vorwochen überhastet diese Möglichkeit. Aus diesem Grund gingen die Gäste mit einer mehr als schmeichelhaften Führung in die Kabine. Mit Wiederanpfiff wollten die Gülitzer ihr druckvolles Spiel, welches Ende der ersten Halbzeit so gut funktioniert hatte, weiter fortsetzen. Mitten in diese Angriffsbemühungen setzten die Gäste einen Nadelstich. Die Abseitsfalle der Fügner-Elf hatte nicht funktioniert, so dass einer Spieler aus Fehrbellin alleine auf Mario Bock zu lief. Der Keeper blieb allerdings lange stehen und konnte den schwachen Abschluss ohne Mühe entschärfen, so dass die Partie weiter offen war. In der Folgezeit bestimmten aber wieder die „Gastgeber“ das Spielgeschehen. Pech hatten die Gülitzer als in der 54. Minute ein Freistoß von T. Wiede nur Millimeter am Tor vorbeistrich. In der 61. Minute wurde der Bann dann endlich gebrochen. Nach einer flachen Hereingabe von Wolgast war es der Gülitzer Knipser Gruel, der den Ball mit Glück und Geschick ins Tor beförderte. In den kommenden Minuten konnten die Gülitzer das Tempo der Vorminuten nicht mehr aufrecht halten, so dass die Fehrbelliner sich etwas aus der Umklammerung lösen konnte. In der 78. Minute leitete T. Hoppe den nächsten guten Angriff der Gülitzer ein. Sein Pass erreichte über Wolgast den gestarteten Marcel Teske, der nur noch per Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter nutzte Wolgast zur erstmaligen Führung. In den verbleibenden 12 Minuten bis zum Abpfiff merkte man den Gülitzern den betriebenen Aufwand dieser Begegnung zusehends an, so dass man nur noch eine klare Chance erspielen konnte. Diese letzte Möglichkeit, die Wolgast nach einem Befreiungsschlag hatte, entschärfte der Torwart der Gäste aber gekonnt, so dass nach 90 gespielten Minuten ein knapper 2:1 Sieg der Gülitzer zu Buche stand. Am kommenden Wochenende haben die Mannen von Trainer Erhard Fügner spielfrei, um am 20. November gestärkt in Perleberg beim Derby aufzulaufen. toho
SG Eintracht Friesack - SSV Einheit Perleberg 4:1
SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Sven Nolle (64. Sebastian Nehls), Felix Wohlgethan, Roberto Meinecke, Christof Müller (74. Dennis Bernhardt), Andreas Kerger, Matthias Meinecke (80. Rainer Wörl), Nils Thiemann, Stefan Heckert, Andreas Fredrich, Sven Budig SSV Einheit Perleberg: Gordon Sohns, Matthias Steffen, Denny Feilke, Julian Wachhals, Ronny Kabel, Norman Will, Christian Becken, William Richart (67. Björn Bauersfeld), Tino Huneck, Patrick Mostaller (67. David Baruth), Sebastian Holtz (80. Matthias Bandtke) Tore: 1:0 Sven Nolle (5.); 2:0 Matthias Meinecke (48.); 3:0 Matthias Meinecke (79.); 3:1 David Baruth (82.); 4:1 Felix Wohlgethan (90+2.) Schiedsrichter: Gregor Friedrich (Potsdam) Zuschauer: 50 Gelbe Karte: Sven Nolle (3.), Roberto Meinecke (2.), Christof Müller (2.), Nils Thiemann / Julian Wachhals, Ronny Kabel (2.), Norman Will (2.), Sebastian Holtz, David Baruth Vergebener Elfmeter: Roberto Meinecke (Foulelfmeter, 86., gehalten von Gordon Sohns) / - Friesack jetzt auf Platz 2
Nicht gerade glanzvoll aber dafür recht effektiv agierte die Eintracht aus Friesack am vergangenen Samstag im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion. Mit einem klaren 4:1 (1:0) wurde Einheit Perleberg in einer eher mäßigen Landesklassenpartie von den Hausherren letztlich verdient besiegt und damit die makellose Heimbilanz der Eintracht weiter aufpoliert. So sind die Fliederstädter als einzige Mannschaft der Landesklasse West auch nach dem 11. Spieltag auf eigenem Platz noch immer verlustpunktfrei und sorgen als Überraschungsmannschaft in dieser Staffel weiter für Furore. Da der VfL Nauen in Weisen patzte, rangiert die Eintracht nunmehr mit diesem Sieg sogar auf dem 2. Platz der Tabelle. Gegen Perleberg gingen die Eintrachtkicker schon frühzeitig in Führung. Sven Nolle war in einer stürmischen Anfangsphase bereits nach fünf Spielminuten mit einem trocknen Schuss aus 20 Metern erfolgreich, wobei Perlebergs Keeper dabei nicht gerade die glücklichste Figur machte. Nur eine Minute später hatte Matthias Meinecke sogar das 2:0 auf dem Kopf, traf aber nach einer Thiemannflanke nur das Außennetz. Dieser Anfangselan der Hausherren währte allerdings nicht lange. Nach einer guten Anfangsviertelstunde schaltete die Eintracht deutlich zurück und die knapp 50 Zuschauer bekamen von beiden Seiten bis zur Halbzeit nur noch fußballerische Magerkost mit wenigen Torraumszenen geboten. So waren ein Kopfball von Sven Nolle (22.) und Freistoß von Roberto Meinecke (26.) noch die besten Offensivaktionen der Eintracht. Die Gäste aus Perleberg dagegen standen nun hinten sicher, kombinierten sich in einigen Situationen gut durchs Mittelfeld, waren aber im Sturm zu harmlos. So versuchten sich die Rolandstädter mit einigen Schüssen aus der 2. Reihe, denen jedoch die nötige Genauigkeit fehlte.Die Pausenansprache schien bei den Gastgebern gefruchtet zu haben. Die Eintracht kam wieder besser ins Spiel und hatte nur 3 Minuten nach dem Wiederanpfiff abermals Grund zum Jubeln. Spielführer Matthias Meinecke war nach einer Freistoßflanke von Felix Wohlgetan zur Stelle und ließ das Spielobjekt gekonnt über den Scheitel zum 2:0 ins Tor rutschen.Dieser Treffer war fast schon eine Vorentscheidung, da man hinten dann auch noch das nötige Glück hatte. So landete ein Kopfball (65.) der Perleberger am Quergebälk statt im Netz des Eintrachtgehäuses. Keeper Christian Brüggmann wäre in dieser Situation ebenso chancenlos wie in der 75. Spielminute, als der eingewechselte Björn Bauersfeld schön freigespielt aus knapp 14 Meter den Ball neben den Kasten setzte.Die endgültige Entscheidung gab es kurz darauf. Abermals Matthias Meinecke (79.) verarbeitete eine mustergültige Eingabe von Sebastian Nehls zum dritten Friesacker Treffer. Mit einer Bogenlampe von David Baruth gelang den Gästen nur 3 Minuten später zwar doch noch ein Treffer, am Sieg der Eintracht änderte dies aber nichts mehr.Felix Wohlgethan stellte mit seinem 2. Saisontreffer in der Nachspielzeit den 5. Heimerfolg der Eintracht sicher, nachdem zuvor Roberto Meinecke einen Foulelfmeter nicht verwandeln konnte. So landete die Eintracht letztlich verdient einen 4:1-Sieg über einen Gegner aus Perleberg, der damit den Anschluss ans Tabellenmittelfeld endgültig verpasst hat.Für Friesack geht es nun am kommenden Wochenende zum Spitzenspiel nach Premnitz, wo man auf den Tabellenführer und Staffelfavoriten trifft. In der Partie gegen die derzeit punktgleichen Chemiker kann die Eintracht ohne Druck befreit aufspielen und vielleicht den Aufstiegsaspiranten Nummer 1 sogar etwas ärgern. mh
Mit leeren Händen kehrte die Elf des SSV Einheit Perleberg von ihrem Landesklasse-Spiel bei Eintracht Friesack heim. Die Rolandstädter zogen mit 1:4 (0:1) deutlich den Kürzeren. Sie wurden wie im Spiel gegen Hansa Wittstock kalt erwischt. Schon in der 4. Spielminute schlug ein Schuss aus 30 Metern im Gehäuse von Gordon Sohns ein. Nur eine Minute später hätte Friesack auf 2:0 davonziehen können, doch der Kopfball strich am Einheit-Kasten vorbei. Danach war Einheit spielbestimmend. Norman Will hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch er schloss seinen Angriff zu überhastet ab (7.). Auch Christian Becken hatte Pech, als er mit seinem Schuss aus 25 Metern nur die Latte des Friesacker Tores traf. Bei aller Dominanz der Perleberger blieb die Eintracht mit Kontern (22., 25.) kreuzgefährlich. Die Prignitzer konnten sich bei ihrem Keeper bedanken, dass sie beim Seitenwechsel nur 0:1 zurücklagen. Vier Minuten nach dem Seitenwechsel brachte ein langer Freistoß den Friesackern das 2:0. In der 65. Minute hätte Tino Huneck nach einem ebenfalls langen Freistoß von Becken verkürzen können, doch das Leder landete auf der Latte. Dann vergab Björn Bauersfeld, nach schöner Vorarbeit von Sebastian Holtz, seine Chance (75.). Vier Minuten später wurde ein positives Abseits korrekterweise nicht abgepfiffen und Friesack führte mit 3:0. In den letzten zehn Minuten ging es nochmals richtig zur Sache. Zunächst gelang David Baruth aus 25 Metern der l:3-Anschlusstreffer (81.), dann hielt Sohns einen Friesacker Strafstoß (86.). Schließlich musste er sich mit dem Schlusspfiff erneut geschlagen geben. (sg)
Pritzwalker FHV 03 - FSV Veritas Wittenberge/B. 1:0
Pritzwalker HFV 03: Marcus Boldt, Tobias Haack, Christopher Stolz, Martin Zerbian, Silvio Münch, Norman Rohde (82. Luis Fernando de Moraes), Ronaldo Goncalves Gama Filho (33. Tobias Pedde), Robert Vogt, Christian Zielasko, Ronny Wölfel, Daniel Muniz dos Santos FSV Veritas Wittenberge/Breese: Martin Marx, Markus Bolzmann, Benjamin Artlich, Gordon Siodla-Bober, Carlo Czarnofski, Steffen Stolz, Jens Barsewitz, Robin Haase, Norman Hurlbrink, Christian Münster, Sebastian Fechner Tore: 1:0 Norman Rohde (62.) Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Zaatzke) Durch den 1:0 (0:0)-Erfolg im Prignitz-Derby gegen den FSV Veritas Wittenberge/Breese bleibt der Pritzwalker FHV in der Spitzengruppe der Fußball-Landesklasse West. Auf schwer bespielbaren Rasen sah Gäste-Trainer Christian Krause seine Elf mit Vorteilen. "Die bessere Mannschaft war Pritzwalk definitiv nicht. Wir hatten die klareren und besseren Torchancen." Sein Pendant Jan Kistenmacher sah das Spiel indes etwas anders. "Wir standen uns selber im Weg. Immer wieder fehlte der finale Ball." In der Anfangsphase klärten die Gäste die Pritzwalker Angriffe immer wieder zu Ecken. Das erste Achtungszeichen setzte der FHV in der 13. Minute, als Robert Vogt nach Doppelpass mit Ronny Wölfel frei vor Gäste-Torwart Martin Marx auftauchte, der Veritas-Keeper aber glänzend parierte. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen weitgehend zwischen den Strafräumen ab. Pritzwalk hatte mehr Spielanteile, verpasste es aber immer wieder den entscheidenden Pass in die Spitze zu spielen oder verzog aus der zweiten Reihe. Veritas versuchte ihre Angreifer in Szene zu setzen. Doch die von Christopher Stolz organisierte Defensive ließ die Gäste immer wieder ins Abseits rennen. Nach der Pause hatten die Gastgeber weiter mehr vom Spiel. Mit der ersten nennenswerten Chance markierte Normen Rohde das 1:0. Nachdem sich Silvio Münch zuvor noch an Marx scheiterte, brauchte Rohde den Ball nur noch einzuschieben (62.). Die Gäste steckten die Bälle immer wieder auf ihre Angreifer durch. Diese standen aber oftmals im Abseits oder scheiterten im Eins-gegen-Eins an den Pritzwalker Abwehrspielern. Auf der anderen Seite hatten Daniell (73.) und Wölfel (83.) weitere Möglichkeiten. Bitter für die Elbestädter war die Rote Karte für Gordon Siodla-Bober, der Schiedsrichter Orlando Gernhardt (Zaatzke) beleidigte (90.+1). Der Unparteiische war es auch, der die Gäste immer wieder in Rage brachte. "Die Leistung des Schiedsrichters war völlig indiskutabel", meinte Christian Krause. Seine Elf erhielt insgesamt sieben Gelbe Karten. Für Kistenmacher waren diese auch durchaus nachvollziehbar. "Sie sind teilweise schon recht hart eingestiegen." Mario Warminski
Brandenburger SC Süd 05 II - SV Empor Schenkenberg 2:2
SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Tino Lindauer, Michael Pietzsch, Pascal Schuder (71. Maik Schellhase), Danny Noak, Markus Polei, Johannes Ohlis, Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf, Jan Kaiser (80. Robert Behn), Randy Regber Tore: 0:1 Tino Lindauer (24.); 1:1 (26.); 2:1 (32.); 2:2 Christian Pietzsch (79.) Schiedsrichter: Frank Haseloff (Fredersdorf) Ausgeglichenes Spiel mit gerechtem Remis Unsere Mannschaft fuhr heute zum Auswärtsspiel nach Brandenburg. Das Spiel ging auch mit einer leichten Überlegenheit für Schenkenberg los. Mehrere Chancen konnten nicht genutzt werden. In der 24. Minute war es Tino Lindauer der nach toller Vorarbeit durch Christian Pietzsch das 0:1 für Schenkenberg markieren konnte. In den nächsten 20 Minuten war Brandenburg überlegen. Dazu kamen noch 2 katastrophale Fehler und Süd kam in der 26. Minute zum Ausgleich und in der 32. Minute zur 2:1 Führung was auch der Halbzeitstand war. In Halbzeit zwei boten beide Mannschaften dem überwiegend schenkenberger Publikum ein gleichwertiges Spiel. In der letzten viertel Stunde wollte Schenkenberg noch mehr und warf alles nach vorn. In der 79. Minute wurden diese Anstrengungen auch durch Christian Pietzsch mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2 belohnt. „Jetzt erst Recht“ dachten sich unsere Männer machten noch mehr Druck. In der 89. Minute hänmmerte Maik Schellhase in seinem ersten Spiel nach seinem Nasenbeinbruch einen Lattenpraller ins Tor das allerdings vom Linienrichter nicht gegeben wurde und so endete die Partie 2:2. Unsere Mannschaft zeigte eine sehr ausgewogene und motivierte Leistung und wenn man das ganze Spiel betrachtet war ein unentschieden gerecht.
SV Kloster Lehnin - SV Falkensee-Finkenkrug II 2:1
SV Kloster Lehnin: Toralf Mosler, Andreas Lindner (46. Steve Zimmer), Martin Gafke, Norman Seidel, Stephan Schwerz, Marcel Burwig (46. Dennis Schulz), Thomas Geske, Lars Simon, Enrico Pohl, Erik Mellin, Benjamin Wiltzer (46. Maximilian Schölzel)
SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke, Robin Ludwig, Andre Kiesewalter, Thomas Geisler, Sebastian Eichhorn, Roland Voigt (46. Thomas Schult), Marcel Kaatz (46. Stefan Romeis), Andreas Kamradt (78. Jan Steffens), Philipp-Morris Güttner, Fabian Fritsch, Dirk Nimscholz
Tore: 1:0 Thomas Geske (33.); 1:1 Fabian Fritsch (40.); 2:1 Erik Mellin (71.)
Schiedsrichter: Richard Engel (Kremmen)
Zuschauer: 49
Gelbe Karte: Andreas Lindner, Stephan Schwerz, Marcel Burwig, Lars Simon, Benjamin Wiltzer / Sebastian Eichhorn (3.), Robin Ludwig (2.)
Gelb/Rote Karte: - / Thomas Schult Rote Karte: - / Andre Kiesewalter
Vergebener Elfmeter: Thomas Geske (Foulelfmeter, 47., gehalten von Stefan Franke) / -
Besondere Vorkommnisse: Ein Schiedrichterassistent wurde von einem Lehniner Zuschauer angespuckt.
Nicht nur das Spiel verloren/FF II verliert in Lehnin 1:2 / Zwei Platzverweise für Falkenseer Bei Auswärtsspielen beim SV Kloster Lehnin konnte die zweite Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug in der Fußball-Landesklasse West noch nie etwas holen. Doch so nah dran wie diesmal bei der 1:2 (1:1)-Niederlage waren die Falkenseer noch nie.Allerdings haderten die havelländischen Gästen mit vielen strittigen Szenen. „Aus unserer Sicht hat der Schiedsrichter den Spielverlauf zu sehr negativ beeinflusst“, übte FF II-Trainer Stefan Göde vorsichtig Kritik. „Er hatte wohl nur einfach nicht seinen besten Tag“, nahm Göde trotzdem den Referee Richard Engel (Kremmen) in Schutz.Die Tore der Partie, die Thomas Geske (33.) per Abstauber und Eik Mellin (71.) mit einem Kopfball für die Lehniner sowie Fabian Fritsch (40.) mit wuchtigem Schuss nach Vorarbeit von Dirk Nimscholz zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für die Falkenseer erzielten, traten dennoch fast ebenso in den Hintergrund wir der parierte Elfmeter von FF II-Schlussmann Stefan Franke gegen Geske (47.). Grund dafür waren zahlreiche strittige Entscheidungen, die in den entscheidenden Momenten fast immer zu Ungunsten der Gäste ausgelegt wurden. Zumindest ein Elfmeter, als Nimscholz im Strafraum beim Nachschuss unfair gestört wurde, blieb den Falkenseern verwehrt (13.).Darüber hinaus wurde Thomas Schult ein klares Tor verweigert (65.). Beim Freistoß von Fritsch, den der Lehniner Torwart einmal mehr nur abklatschen ließ, netzte er den Nachschuss ein. Selbst die Gastgeber gingen von einem Treffer aus, bugsierten sie doch den Ball Richtung Mittellinie. Zum Unglauben aller entschied der Referee anschließend mit einiger Verzögerung auf Foulspiel von Schult erkannte den eigentlichen Treffer zum 2:1 für die Falkenseer unverständlicher Weise ab.Auch bei einer weiteren Szene pfiff der Schiedsrichter gegen Schult. „Ich war vor dem Torwart am Ball und werde von ihm gelegt“, beschrieb Schult die Aktion, als er den Steilpass erlaufen und am Keeper vorbeispitzeln wollte. Dass er dafür die zweite Gelbe Karte und damit einen Platzverweis erhielt (83.), verkehrte aus seiner Sicht die Tatsachen.Ebenso überzogen schien die Rote Karte für FF II-Akteur André Kiesewalter (79.). Als dieser am Spielfeldrand einen Einwurf ausführen wollte, schoss ein Lehniner Zuschauer den Ball beim Versuch Kiesewalters diesen aufzuheben unsportlich weg. Der Manndecker versuchte den Zuschauer daran zu hindern und wurde für seine Abwehrbewegung vorzeitig zum Duschen geschickt. Auch hier wäre mehr Fingerspitzengefühl angebracht gewesen. Zu neunt warfen die Falkenseer in der Schlussphase nochmal alles nach vorne, ohne aber die erste Niederlage nach sechs Spielen mit Punktgewinn verhindern zu können. Christian Wulf
SV Eiche 05 Weisen - VfL Nauen 2:1
SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Steffen Muhs, Christopher Arich, Danny Menke (73. Christopher Breß), Benjamin Schulz, Toni Schneider (82. Sebastian Schulz), Sergej Kutowoj (90. Gordon Palmer), Christian Hoppe, Kevin Kühn, Patrick Dieckhoff, Stephan Hoffmann Kader: Michael Poorten
VfL Nauen: Daniel Rademacher, Ronny Burkhardt, Peter Schäfer, Sebastian Buge, Dennis Schmidt, Mathias Krone, Michael Bol, Tim Hoffmann, Jan Schönnebeck (64. Rene Oschmann), Lars Halt, Marvin Zeller
Tore: 0:1 Sebastian Buge (4. / Michael Bol); 1:1 Stephan Hoffmann (31.); 2:1 Stephan Hoffmann (33.)
Schiedsrichter: Henri Heese (Wustermark)
Zuschauer: 70
Gelbe Karte: Christopher Arich (2.) (20.), Benjamin Schulz (2.) (90.) / Tim Hoffmann (7.) (36.), Ronny Burkhardt (2.) (59.) Die zweite Niederlage in Folge gab es am Sonnabend für die Landesklasse-Kicker vom VfL Nauen. Wie schon eine Woche zuvor gegen den FSV Geremendorf hieß es für die Nauener diesmal wieder 1:2 (1:2) bei Eiche 05 Weisen.Trotz der Niederlage belegt das Team von Trainer Wladimir Siverin in der Tabelle mit 22 Punkten den guten dritten Platz. Dabei ging es für die Nauener in Weisen gut los. Schon nach vier Minuten erzielte Sebastian Buge nach Vorarbeit von Michael Bol das 1:0 für die Gäste. Auch danach brachtenb die stürmisch beginnenden Nauener die Weisener noch einige Male in Verlegenheit. Zählbares sprang für die mit dem letzten Aufgebot angetretenen VfL-Kicker – in Hälfte zwei musste Ersatzkeeper René Oschmann für Jan Schönnebeck eingewechselt werden – aber nichts mehr heraus.Ein Fehler vom Nauener Keeper Daniel Rademacker führten dann in der 31. Minute zum 1:1-Ausgleich durch Stephan Hoffmann. Nur drei Minuten später erzielte der gleiche Spieler das 2:1, das letztlich auch den Endstand bedeuten sollte. Nach dem Wechsel lief auf Seiten der Gäste nicht mehr allzu viel zusammen. So blieb es letztlich bei der etwas enttäuschenden Niederlage für die Nauener. (ae)
FSV Germendorf - Löwenberger SV 2:0
Tore: 1:0 Michael Marusch (79.), 2:0 André neukirch (90./FE) Schiedsrichter: Andre Ballast (Nietwerder)
FK Hansa Wittstock - TSV Chemie Premnitz
Schiedsrichter: Ingo Stolz (Triglitz) Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde die Partie am Samstagmittag vom Gastgeber abgesagt.
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